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Thema: Rücksichtslose Radsportler, jedem Winter wird es schlimmer!

  1. #1
    Insider Avatar von cameleon
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    Rücksichtslose Radsportler, jedem Winter wird es schlimmer!

    Ab Ende November begegnet ma ihnen wieder, Rennradfahrer, in der Mehrzahl aus dem deutschsprachigen Raum, in Dreiereihe nebeneinander fahrend, als seien sie ein Auto, Fahrstreifenwechsel ohne Handzeichen , ob da frei ist oder nicht, die anderen werden schon bremsen! Vorfahrtsregeln? Die sind doch nur für die anderen; da kann man ja ruhig den. Autofahrer zur Vollbremsung zwingen, ist ja egal, als Rennradfahrer hat man ja kein Kennzeichen,
    was soll da schon passieren! Mein Eindruck ist, es wird jeden Winter rücksichtsloser gefahren! Wer glaubt Gran Canaria sei ein rechtsfreier Raum in dem man sich nicht um Verkehrsregeln kümmern muss, dem sei gesagt, echter Sportler sind fair, rücksichtsvoll und freundlich! Rücksichtslose Radheizer sind nur jämmerliche Versager!!
    MEDICUS CURAT, NATURA SANAT!

  2. #2
    Dann hat mein Eindruck doch nicht getäuscht. Ich war bis vor zwei Wochen auf der Insel und habe in den drei Wochen rund 2500km für Film-und Fotoaufnahmen auf der ganzen Insel zurück gelegt.
    Ich kann diese Aussage leider nur bestätigen.
    Ganz schlimm ist es in den Bergen. Da heizen die mit Ihren Rennrädern die Berge runter-einfach nur Wahnsinn. Bin dabei an absolut unübersichtlichen engen Kurven von diesen "Möchtegern-Rennfahren"auch schon überholt worden!
    Nach etlichen Besuchen auf der Insel kenne ich mich schon ein wenig auf den Strassen der Insel aus und fahre bestimmt nicht im "Touristen-Bummel-Tempo".
    Aber was sich da zum Teil mit den Radfahrern abspielt ist kriminell. Wenn Du als Autofahrer nicht höllisch aufpasst...
    Ganz ehrlich, mich wundert, das es bisher noch keine Toten und Schwerverletzten gegeben hat.
    Nicht das Leben ist langweilig, sondern Deine eigene Wahrnehmung des Lebens
    www.info-grancanaria.com Videos, Infos & Tipps rund um die Insel

  3. #3
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    Na dann fahrt mal im Februar/März auf die Insel, wenn die Profi-Radrennställe dort trainieren. Tote sind nur eine Frage der Zeit. Traurig, aber meine Einschätzung.

  4. #4
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    Wir hatten im letzten Oktober auch eine unerfreuliche Begegnung mit einem "Radler". Wir sind aus den Bergen kommend mit dem Auto hinunter nach Ingenio gefahren, da hat uns einer innen in der Serpentine überholt.
    Wir sind aber nicht mitten auf der Straße gefahren, aber auch nicht direkt am Asphaltende auf der rechten Seite. Dann hat er wohl seine Geschwindigkeit überschätzt und hat die nächste Kurve nicht mehr gepackt. Da mußte er
    geradeaus in eine Ausweichbucht fahren. Was er nicht gesehen hat, daß dort ein Stahlseil gespannt war. Dort hat es ihn dann mit Doppelsalto drübergeschleudert. Wir sind dann bei ihm stehengeblieben, doch er meinte "Es ist nichts,
    er kann weiter fahren ". Dabei war das Rad nicht mehr zu gebrauchen. Er hatte unwahrscheinliches Glück, außer Prellungen und Hautabschürfungen war äußerlich nichts zu sehen. Wir haben ihn dann mit seinem Rest vom Rad nach
    Playa del Ingles zum Sandy Beach gefahren. Dort beim Verleiher aber nochmal darauf hingewiesen, daß er unbedingt einen Arzt aufsuchen muß.
    Ansonsten kann ich die anderen Eindrücke auch nur bestätigen.

    Lg.

  5. #5
    Insider Avatar von cameleon
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    Ich möchte keinesfalls den Eindruck erwecken, hier gegen alle Radsportler die auf der Insel trainieren Front zu machen, viele fahren vernünftig und mit Sportsgeist, wie es sein soll, aber die jenigen die glauben hier auf der Insel könne man mal so richtig die
    "Sau raus lassen", denen mag es zu denken geben , das letzten Monat , die drei Deutschen Radfahrer ,die im Frühjahr zwischen den Schulkindern auf dem Fußgänger Ueberweg durch gebrettert sind und zwei Kinder zu Fall gebracht haben und einfach weitergeradelt sind, obwohl eines der Kinder verletzt wurde! Die den Schulweg sichernden Motorrad-Polizisten, haben die Drei verfolgt und gestellt! Wurden von mir, und dem Vater des verletzten Mädchens, an ihrem Deutschen Wohnort angezeigt und in Deutschland daraufhin je zu 1200,- Euro Geldstrafe pro Person und sechs Monaten Führerschein Entzug verurteilt!
    Was sie hier in Spanien noch haben bezahlen müssen ,weis ich leider nicht!
    Auch wenn man hier auf unserer schönen Insel ,all zu sehr über die Stränge schlägt, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben!
    MEDICUS CURAT, NATURA SANAT!

  6. #6
    Insider
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    Richtig so Cameleon, es gibt immer wieder Rüpel. Ganz egal an welchem Fleckchen auf dieser Welt - ihnen gehört das Handwerk gelegt; ist eh schon recht schwierig bei unserem Rechtssystem. Nach meiner Lebenserfahrung ist das einzig "Heilmittel" gegen solches Verhalten der Griff in die Geldbörse; je tiefer, je nachhaltiger!

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